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Die Bürgergarde zu Pferd Gelbe
Husaren Altshausen wurden im Jahre 1748 durch den damaligen Landkomtur des
Deutschen Ordens in Altshausen gegründet.
Die Kompanie -Gelbe Husaren-
diente als Ordnungs- und Schutztruppe beim damals mit über 5.400 Reitern
abgehaltenen Blutfreitag in Weingarten, sowie um aufgetretene Missstände zu
steuern. Die Klosterchronik von Weingarten stellt den Gelben Husaren das Zeugnis
aus, dass sie bei keinem Blutfreitag gefehlt haben, stets pünktlich zur Stelle
waren und sich größter Ordnung befleißigten.
1812 wurde die Bürgergarde zu
Pferd vom Staat verboten.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde in
Altshausen der Wunsch nach einer Bürgergarde wieder lebendig. Mit der
Unterstützung durch H. H. Pater Odo von Württemberg, der auch Zugang zu den
Archiven des Klosters Weingarten hatte, wurde die Wehr und Uniform rekonstruiert.
1960 wurde die Garde wieder
gegründet, ausgestattet mit der von SKH Herzog Philipp von Württemberg
gestifteten Reiterstandarte. Auf der Vorderseite zeigt sie das silbern
umrandete Deutschordenskreuz mit drei roten Hirschstangen und auf der Rückseite
das große württembergische Königswappen mit der eingestickten Devise: „Furchtlos
und Trew“.
Die Bürgergarde zu Pferd ist
stolz auf das alt übernommene Kulturgut.
Sie zählt heute 25 aktive Mann zu
Pferd mit Kesselpauker und Trompeterkorps und steht unter dem Kommando von
Rittmeister Albert Steinhauser.
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